Super Berichterstattung - Mache diese Reise am 18.6.10 - Noch Fragen…

Hallo zusammen,

finde es klasse, daß Ihr euch die Mühe macht und alles zeitnah im Blog veröffentlich. Ich werde die gleiche Reise am 18.6.10 machen. Dies ist jedoch meine erste Kreuzfahrt. Da hätte ich noch ein paar Fragen:

Ich habe keine Buchungs-Nr. mit der man die Tagesausflüge buchen kann. Wie sind die Abfahrt-Zeiten? Kopenhagen, Stockholm, St.Petersburg. Kann man Mittags auf Schiff, um zu essen?

Kann man die Abendessen-Zeiten auf dem Schiff ändern? Habe bisher keine angeben können?

Was bringt der Web-Check-in eigentlich? Hat man damit Vorteile? Ist ja nur ein Blatt Papier, geht nicht online weiter?

Was für Veranstaltungen/Kurse  gibt es auf dem Schiff? Habe darüber aktuell nichts gelesen?

Ist der Kaffee wirklich zu schlimm, wie ich gehört habe, um ein extra Kaffee-Paket zu buchen?

Wie war das Essen? Darüber habt Ihr nix berichtet…

Gibt es als Einsteiger in Sachen Kreuzfahrt noch etwas zu beachten?

Hoffe, ich nerve mit den Fragen nicht. Freue mich auf eine Antwort. Weiterhin gute Reise…

Freundliche Grüße, Oliver Schurz

Reise beendet!

Nachdem wir dann auch den 2. Seetag sehr gut überstanden hatten, wartete die Ankunft in Warnemünde wieder auf uns. Zunächst dachten wir, dass wir verspätet ankommen würden, da wir ja in St. Petersburg später los gekommen sind. Dem war aber nicht so, pünktlich gegen 7.30 Uhr lagen wir in Warnemünde, direkt am Cruise-Center. Nach dem wir die Letzten Sachen verpackt hatten, gönnten wir uns noch ein letztes Frühstück im Buffetrestaurant, um an Deck zu sitzen war es zu kalt. Dabei trafen wir nochmals unsere Reisebekannten, die unvermeidliche Verabschideung folgte dann sehr schnell. Während dessen, lief noch ein weiteres Schiff im Hafen von Rostock ein. Dabei handelte es sich um die Constellation von Clebrity Cruises. Dieses Schiff habe ich schon unterwegs am 1. Seetag an uns vorbei fahren gesehen. Nachdem wir gefrühstückt und uns nochmals verabschiedet hatten, gingen wir ein letztes mal auf unsere Kabine um unsere Sachen zu holen, um anschließend zum Treffpunkt für das Auschecken zu gehen. Da sich der Ausgang unmittelbar bei uns befand, nutzen wir dies gleich und konnten ohne jeglichen Streß das Schiff verlassen. Unsere Koffer waren auch schnell gefunden, so konnten wir das Cruise Center schnell verlassen. Dachten wir! Ein paar übereifrige Hostessen liessen uns nicht aus dem Terminal, warum wissen wir bis heute noch nicht. Übrigens waren das die gleichen, die uns schon bei der Einschiffung negativ aufgefallen waren. Ein Mitarbeiter der Security Firma erkannte dann das Problem und liess uns passieren. Manuela wartete dann am Terminal, während ich das Auto geholt hatte. Nach ca. 30 min war ich wieder da und nachdem wir das Gepäck verpackt hatten, noch ein paar Bilder machten fuhren wir dann auch gleich los.

Die Rückfahrt verlief dann zunächst auch ohne Probleme, unterwegs hatten wir einen kleines Unwetter zu überstehen, was aber zunächst kein Problem darstellte. Wenig später standen wir dann urplötzlich im Stau, ohen einen Grund zu wissen bzw. zu erkennen. Nachdem wir dann dort ca. 30 min gestanden hatten lief es langsam weiter. Dann sahen wir auch den Grund für Stau, ein Tornado hat den angrenzenden Wald komplett auf der Autobahn verteilt. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Die Fahrt ab dann, war völlig unproblematisch, ab Berlin öffente sich der Himmel und die Sonne kam zum Vorschein. So erreichten wir gegen 14.30 Uhr unsere Wohnung und spätestens jetzt war ein wunderschöner Urlaub zu Ende. Ein kurzes Fazit werden wir hier auch noch veröffentlichen.

8.Tag und 2.Seetag

Nach dem der letzte Ausflugstag recht lang und stressig war, freuten wir uns um so mehr auf den zweiten Seetag. Entspannung und nochmal die Seele baumeln lassen und zum Abschluß noch einmal das Schiff genießen, das sind die Dinge die wir an einem Seetag sehr schätzen. So gingen wir diesen Tag, zumal es auch der letzte Tag an Bord war, auch auf dieser Reise an. Gegen 8.30 Uhr schauten wir in unser elektronisches Fenster, sahen nach dem aktuellen Wetter, gegenwärtigen Schiffsposition und am Anschluß daran gingen wir auf Deck 9 zum Frühstück. Nach dem uns die Küche der ganzen Reise über gut versorgt hat, fiel unser Fühstück schon relativ knapp aus. Wir hatten einfach keinen Hunger mehr. Sicher der Kaffee aus dem Costa bekannten Plastebechern war jeden Tag richtig heiß aber vom Geschmack her sehr unterschiedlich. Deshalb haben wir öfter einen richtigen Kaffee von der Bar gegönnt.Wärend wir so an Deck saßen zogen plötzlich Nebel auf und es kühlte sich sehr ab. In regelmäßigen Abständen wurde die Schiffshupe betätigt so dicht war der Nebel. Das gute und das was wir bei Costa so schätzen, sind die zur Verfügung gestellten Decken und Handtücher in unbegrenzter Anzahl. So benutzten wir diese, um weiter an Deck sitzen zu können, ich brauchte weniger Decken als Manuela.

Nun war es an der Zeit das tradionelle Sektfrühstück mit unseren Reisebekannten durchzuführen. Den Sekt bekamen wir vom Costa Club bereits zu Beginn der Reise. Da dieser entsprechend warm war wurde unsere Flasche vom Barpersonal ausgetauscht und dann am Tisch serviert.

So liesen wir uns es gut gehen bis zum Mittagessen. Inzwischen kam auch die Sonne wieder zum vorschein. Vom Angebot der Mittagsspeisen waren wir wieder sehr angetan, es gab von Sushi bis Meeresfrüchte, Scampi, Tintenfische alles as das Herz begehrt. Unsere Mittagsruhe machten wir wie jeden Tag auf unserer Kabine.

Heute stand auch der zweite Galabend an und leider mußten auch die Koffer gepackt werden. Die Küche und alle Service Kräfte vollbrachten nochmals Höchstleistung zu diesem Galaabend.

Höhepunkt an diesem Abend war der Einmarsch der Torten diesen nutzten wir auch um uns bei der Küche und den Servicekräften zubedanken. Diese Situation ist immer wieder ergreifend den hier wird deutlich das die Kreuzfahrt unwiederruflich zu Ende geht.


Nach dem Abendbrot begann für uns wieder Stress den wir wollten der Einladung vom Costa Club folgen. Ich mußte mich nochmal umziehen, Fotokamera und Videokamera startklar machen und gingen dann zum Empfang des Kapitäüns.



Im Anschluß daran begaben wir uns nochmal auf Deck 9 und verbrachten den letzten Abend. Auch hier verabschiedeten wir uns von dn freundlichen Barkräften.

Zum Abschluß des Abends machten wir noch einmal eine Runde durch das Inneren des Schiffes, dabei Verabschiedeten wir uns noch bei einigen Mitarbeitern vom Schiff die uns sehr ans Herz gewachsen waren und zu einem unvergeslichen Urlaub beitrugen.

Der 7.Abend

Wie schon geschrieben, sind wir auf Grund verschiedener Ursachen ca 1,5h später aus St. Petersburg ausgefahren. In der Zwischenzeit sind wir schon mit dem Abendessen fertig gewesen, da das Wetter, wie auf der gesamten Reise, wieder sehr gut war, setzten wir uns erneut an das Heck des Schiffes und liessen den Tag und den Ausflug sacken. Die zahlreichen Eindrücke und die unterschiedlichen Ausflüge mussten ja ausgewertet werden. Während dessen fuhren wir mit langsamer Geschwindigkeit durch die Bucht bis zum Finnischen Meerbusen. Das dauerte ca. 1,5h in denen es nix weiter gesehen zu sehen gab. Das Deck war am heutigem Abend sehr gut besucht, klar bei ca. 19 Grad und den zu erwartenden späten Sonnenuntergang haben viele Gäste sich hier noch einmal entspannt oder Gespräche geführt. Plötzlich gab es an Deck viel Bewegung, alle rannten förmlich in Richtung Reeling, wir natürlich hinterher. Dort war eine etwas verfallene Hafenanlage, vermutlich von der russischen Kriegsmarine zu sehen. Am Ende dieser Anlage waren auch noch einige intakte Militärschiffe zu sehen. Irgendwie bekam man auch einen Eindruck, wie das hier früher zuging. Unmittelbar am Ausgang zum Finnischen Meerbusen sahen wir den Bau einer Hafensperranlage, klar, St. Petersburg ist sicher auch vom Hochwasser bedroht. Beim Blick über die Reeling sahen wir auch am Horizont zahlreiche Schiffe liegen, die wir ca. 30 min später erreichten. Diese lagen offensichtlich auf Reede, die untergehende Sonne und die spärliche Beleuchtung auf diesen Schiffen führte zu einer seltsamen Stimmung.

Man konnte es einfach nur geniessen. So richtig konnten wir uns diesmal vom Deck nicht trennen, gegen 23.20 Uhr war die Sonne noch immer nicht im Meer eingetaucht.

So sahen wir diesem Schauspiel bis zum Ende zu und nach 24 Uhr verliessen wir dann das Deck 9 und begaben uns in das Innere des Schiffes. Manuela sah wieder beim Poker zu, ich habe mich über die verschiedenen Schiffspositionen informiert. Gemeinsam wollten wir noch in Richtung Disko, trafen unterwegs unsere Reisebegleiter und haben noch ein süßes, kaltes Mitternachtsbuffet zu uns genommen. Anschließend waren wir noch in der Disko, haben auch getanzt und so beendeten wir diesen wunderschönen Tag. Nun noch der Seetag, von dem ich dann zu Hause berichten werde.

7.Tag in St. Petersburg

Die Vorbereitungen für den Besuch in St. Petersburg begannen am Vorabend mit einem gewaltigen Schock. In der Today lasen wir, das die Zeit nochmals 1h vorgestellt werden muß. Dies klingt zunächst mal nicht weiter schlimm, da wir aber erst gegen 0.30 Uhr nach alter Zeit ins Bett gingen, hies es nach alter Zeit um 4.00 Uhr aufstehen. Naja, im Urlaub will ich eigentlich was anderes. So klingelte der Wecker dann auch auf Mitteleuropäische Sommerzeit umgerechnet schon 4.00 Uhr. Das elektronische Fenster wieder geöffnet und wir sahen, dass wir in den Hafen von St. Petersburg einliefen. Das alles mußte so früh passieren, da man hier nur mit einem geführten Ausflug in die Stadt kommt. Schnell zum Frühstück, dann umgezogen, alle notwendigen Dinge verpackt und zum Treffpunkt für Ausflüge gegangen. Auch das haben wir dann schnell gemeistert, der Lohn dafür war ein guter Platz im Bus. Schnell ging es dann los und die Reiseführerin erklärte uns, im guten Deutsch, viel über das Leben, die Geschichte, den Bauwerken und auch auch über das Flair dieser Stadt.

Der Ausflug war sehr kurzweilig, die 4,5 h vergingen wie im Fluge. Klar bei der Fülle an Eindrücken, Bauwerken, Geschichten und Menschen war das auch klar. Wir machten zahlreiche Fotopausen, bei denen wir die Bauwerke gut fotografieren konnten. Solche Bauwerke wie die Eremitage, die Peter-Pauls-Festung, die Auferstehungskirche, die Isaac Kathedrale, Der Panzerkreuzer Aurora, an diesen Orten haben wir insgesamt über 1h verweilen können.

Touristen typisch wurden wir ebenfalls in 2 Shops geleitet, wo wir die überteuerten Souvenirs kaufen sollten. Matrjoschkas, Bernstein, Bücher, Felle und anderer Nippes, wir haben es uns angesehen, das reichte!

St. Petersburg ist auf jeden Fall eine Reise wert, problematisch ist leider nur die zahlreichen Staus in der 5 Millionen Stadt. Dies spürten wir dann beim Auslaufen recht deutlich, ca 1,5 h später verliessen wir den Hafen von St. Petersburg. Davon werde ich später berichten, also bis bald!

6. Tag und Talinn

Nachdem wir den vergangenen Abend gut zu Ende gebracht hatten, freuten wir uns nun auf Talinn. Zunächst hieß es erst einmal das die Uhr eine Stunde vorgestellt werden mußte. Frühmorgens haben wir dann in das Tor unserer Welt geschaut, es regnete! Na gut sagten wir uns, auch das bekommen wir über die Bühne. Nun, da es regnete hatte ich vorgeschlagen, das Frühstück im Restaurant zu uns zu nehmen. Manuela war damit einverstanden, nach der Morgentoilette sind wir ins Restaurant. Um es kurz zu fassen, die Hektik, das ganze Flair und die Organistaion im Restaurant gefällt uns nicht. Schnell sind wir wieder aus dem Restaurant gegangen und dann von da aus auf Deck 9 ins Buffetrestaurant. Dort haben wir zunächst mal die Lage zwecks Internetzugang gecheckt, aber auch das war an diesem Tag zu langwierig. Gut, also statten wir Talinn einen Besuch ab. Der Regen verzog sich, es war zwar noch etwas kühl, aber wir konnten den Ausflug beginnen. Mit dem Shuttlebus sind wir dann in die Stadt gefahren, von der Haltestelle haben wir danach den historischen Stadtkern gesucht und dann angesehen. Zunächst sind wir auf Straßen vorbei gekommen, denen man das Alter durchaus ansehen konnte.

Leider ist der gesamte Stadtkern durch parkende Fahrzeuge voll gestellt, so dass die Schönheit des Ortes eigentlich nicht sichtbar war.

Wir sind dann eine Anhöhe hinauf gegangen, kamen dann unmittelbar auf eine Aussichtsplattform wo auch unmittelbar das Regierungsviertel sich befindet.

Auch hier waren unzählige parkende Fahrzeuge vorhanden, was wir als sehr schade empfanden. Manuelas Ziel was sie sich vorgenommen hatte, war die Kathedrale von Talinn.

Diese fanden wir dann sehr schnell, aber wenn im Ort 5 Kreuzfahrtschiffe vor Anker liegen, kann man sich die dort befindlichen Massen vorstellen. Trotzdem, wir besichtigten diese auch von Innen, machten ein paar Aufnahmen vom gesamten Bereich und sind vor dort aus zu der noch sehr gut erhaltenen Stadtmauer.

Wir hätten auf diese auch hochklettern können, aber dafür Eintritt zu zahlen war uns zuviel. Anschließend sind wir dann in Richtung des Marktes gelaufen, unterwegs fotografierten wir noch eine der zahlreichen Kirchen und kamen dann auf dem Markt an. Dort angekommen, war dieser von einer großen Bühne total zugebaut. Enttäuschung machte sich bei uns breit, da dieser Stadtkern doch sehr schön anzusehen war.

Dort suchten wir ein Kaffee auf, wo wir einen kostenlosen Internetzugang hatten. Denn wir wollten ja mal wieder unseren Blog aktualisieren. Dies hat auch ohne Probleme geklappt. Nebenbei noch ein Glas Rotwein und ein Bier, in der Zwischenzeit hatte ich die Aktualisierung auch erledigt. Später wurden auf dieser Bühne russische Volkslieder gespielt, zu diesem Zeitpunkt wurde dort ein Musikfestival veranstaltet.

Da der Himmel sich aufzog und die Sonne heraus kam, war es dann doch noch ein schöner Ort zum Verweilen. Am Ende des Platzes ging eine stark frequentierte Straße weiter, die wir dann auch liefen.

Herrlich anzusehen, das war das, wie man sich einen historischen Stadtkern vorstellt. Nun suchten wir noch einen Optiker, denn meine Brille war etwas defekt. Nach einmal Nachfragen fanden wir diesen schnell. Brille war repariert, aber wir sahen auch wie die Esten auch in der Europäischen Union angekommen waren. Das Shoppingcenter hält den Verhältnissen in Deutschland absolut stand. Von da aus sind wir zu Fuß wieder zurück zum Schiff, der Weg war nach 20min auch erledigt. Auf dem Schiff angekommen verbrachten wir wie üblich den Tag, Mittagsruhe ausgedehnt gemacht, das herrliche Wetter auf Deck genossen und dann das Auslaufen aus dem Hafen zugesehen. Dabei konnte ich nochmal ein Bild von der Altstadt machen.

Nach dem Abendessen begannen die ersten Vorbereitungen für den Besuch in St. Petersburg. Auch davon werden wir berichten ….

Der Abend des 5.Tages

Den Abend verbrachten wir wie üblich an Deck, da es relativ bewölkt war, waren wir froh das die Wolkendecke aufzog und wir einen herrlichen Sonnenuntergang verfolgen konnten.

Manuela zog es dann ins Casino, ich besuchte in der Zwischenzeit die Disco. Wir hatten mittlerweile einen der vielen Kellner kennenglernt, mit diesem habe ich mich dann über viele Dinge unterhalten. So ging wieder ein wunderschöner Urlaubstag zu Ende.

Stockholm

Wir haben viel in Büchern, Bildbänden und sicher auch im Fernsehen über die Hauptstadt Schwedens gesehen und verfolgt.Nicht zuletzt deshalb, haben wir uns sehr über diesen Anlauf gefreut. Ausführliche Informationen von anderen Kreuzfahrern bestätigen dies, vor allem die Anfahrt in den Hafen von Stockholm soll absolut sehenswert sein. Davon habe ich ja nun schon ausführlich berichtet. Nachdem wir die Ausflügler von Bord gelassen hatten, sind wir dann ebenfalls auf den Weg in Richtung Stadtmitte. Vor dem Schiff standen schon die ersten Tours Busse, wir erkundigten uns nach dem Preis, der uns mit 30 Euro allerdings als recht teuer erschien. Gut wir hatten Tickets für den Shuttle Bus bereits erstanden, deshalb war es unnötig hier aufzusteigen. Die Fahrt in die Stadt verlief sehr schnell, nach etwa 10min befanden wir uns am Schloß der Königin.

Wir sahen uns zunächst mal um, fanden dann die Anlegestelle für die Bootsrundfahrten, der Entschluß war schnell gefaßt, eine Fahrt mit solch einem Schiff durch die Kanäle von Stockholm zu machen.

Knapp 2h konnten wir uns über die Stadt informieren, auf dem Schiff ist ein ähnliches System installiert, wie in den Hop-On Hop-Off Bussen. Die Fahrt ging durch zahlreiche Kanäle, vorbei an 14 Inseln, durch 2 Schleusen und durch 16 Brücken. Die Sprecherin berichtete viel vom Leben, vom Erstehen und von der Geschichte Schwedens und Stockholms. Alles in Allem, es war sehr kurzweilig und interessant. Nach dieser Bootstour haben wir noch einen Stadtrundgang durch das Zentrum von Schwedens Hauptstadt gemacht.

Stockholm war zu diesem Zeitpunkt geprägt von den Vorbereitungen anläßlich der Hochzeit der Prinzessin, die am nächsten Tage stattfinden sollte.Man sah bei beiden, sowohl der Bootstour als auch dem Stadtrundgang, dass Schweden viel für den Erhalt der bauwerke tut. Dies ist schon bemerkenswert. Den Rundgang haben wir ohne festes Ziel ausgeführt, wir haben uns treiben lassen, von den Eindrücken dieser Stadt. Sicher haben wir wieder einiges fotografisch und videotechnisch festgehalten, die zahlreichen Eindrücke müssen wir sortieren und dann aufarbeiten. Gegen 14.00 Uhr sind wir dann zurück an Bord, haben zunächst Mittag gegesen und sind dann zum wohlverdienten Mittagsschalf über gegangen, denn der Tag begann ja nun schon um 5.00 Uhr. Schnell kam dann die Zeit für das Abendessen, auf unserem Platz am Ende des Schiffes konnten wir das Auslaufen der Costa Atlantica durch die 84 km lange Strecke sehr gut verfolgen.

Einfahrt nach Stockholm

Der 5. Tag begann sehr zeitig. Ich hatte zwar den Wecker auf 6.00 Uhr gestellt, aber mein Handy weckte mich bereits 5.00Uhr weil die Batterie zur Neige ging. Ehe ich das richtig geschnallt hatte, haben wir aber schon unser Fenster zur Außenwelt (den Fernseher) in Gang gesetzt und sahen einen herrlichen Sonnenaufgang und viele kleine Inseln, an denen wir nun vorbei fuhren. Manuela geweckt, schnell angezogen und hoch an Deck. Doch was war das, an Deck angekommen war alles nebilg, die Sonne schien zwar noch durch aber nach der Seite hatten wir so gut wie keine Sicht.

Also alles Retour und wieder ins Bett, Manuela lag noch nicht richtig im bett, da schlief sie schon wieder, bei mir ist das allerdings mit dem wieder Einschlafen ein Problem. Gegen 6.00Uhr schaute ich nochmalig in den Fernseher, siehe da, der Nebel hatte sich verzogen. Also wieder angezogen und wieder an Deck gegangen, zahlreiche andere Gäste standen schon dort und sahen der Einfahrt in den Hafen zu.

Vorbei an vielen kleinen Inseln, den Schären, zog sich das über knapp 2h hin. Kurz vor dem Hafen fingen dann die Möwen an uns zu begleiten.

Diese waren so zutraulich, das sie einigen Gästen aus der Hand gefressen haben. Bis zum Einlaufen im Stockholmer Freihafen, sah ich diesem Schauspiel zu, habe viele Bilder und Videos von dieser Situation gemacht.

Anschließend weckte ich Manuela per Telefon und wir gingen dann gleich zum Frühstück über.

4.Tag und Seetag

Nachdem wir nun die ersten Tage wunderbar hinter uns gebracht hatten, kam der 1. Seetag. Solche Tage sind immer wieder gut, man kann ausspannen und das Schiff geniessen, sich ausruhen und eben auch mal Zeit für sich haben. Dementsprechend ruhig haben wir das an diesem Tag angehen lassen, lange geschlafen und dann ein ausgiebiges Frühstück auf Deck 9 gemacht. Anschließend haben wir uns beide unserem Hobby gewidmet, Bilder sortiert und Texte geschrieben, die Internetseite dann aktualisiert. Das war alles schnell erledigt, nun konnten wir uns dem Schiff widmen. Im Oktober 2005 bereisten wir dieses Schiff ja bereits das 1.Mal, klar kannten wir das ganze noch vom letzten Besuch. In der Zwischenzeit hatten wir ja auch das Schwesternschiff besucht, sodass uns eigentlich nichts neues erwartete.

Trotzdem, wir schlenderten mit Fotoapparat und Videokamera bewaffnet durch das Schiff. Haben auch wieder einige Aufnahmen von den Farbspielen gemacht und im übrigen existieren ja neue Ideen, die ich nun auch hier verwirklichen möchte.

Unterwegs kamen wir dann auch ins Cafe Florian, der Nachbau des Orginal Cafes aus Venedig. Eins muß ich sagen, der Nachbau gefällt mir wesentlich besser.

Da das Wetter doch sehr ansprechend war, konnten wir den Rest des Vormittages an Deck verbringen. Gute Gespräche mit den Gästen die wir bereits kennen gelernt hatten, liessen die Zeit schnell vergehen. So war dann bald wieder Mittagszeit, ein Grillbuffet war im mittleren Poolbereich aufgestellt.

Von dort haben wir uns dann unser Mittagessen geholt und mit einem Bier zu uns genommen. Die obligatorische Mittagspause folgte, wir haben ja schließlich Urlaub. Während Manuela tief und fest geschlafen hat, habe ich weitere Bilder bearbeitet und den Bericht vervollständigt. An Deck, da dort die Internetverbindung am besten ist, habe ich dann die Seite mit dem Besuch von Kopenhagen aktualisiert. So nach und nach rückte die Zeit immer weiter fort, ein sehr lautes und eindringliches Signal rief alle Gäste zur obligatorischen Rettungsübung. Ich geb es ehrlich zu, wir schwänzten diese erneut. Anschließend fand der Willkommensempfang des Kapitäns statt, auch diesen liessen wir ohne uns ablaufen. Trotzdem, zum Willkommens Abendessen machten wir uns dennoch landfein.

Nach dem Abendessen begaben wir uns wieder auf das Aussendeck und sahen einen herrlichen Sonnenuntergang. Das Leben an Bord, das Gewimmel der zahlreichen Passagiere und das gesamte Flair in den gesellschaftlichen Bereichen haben wir zum Abschluss des Abends noch erlebt. Ein ruhiger Seetag ging so auf eindrucksvolle Art und Weise zu Ende.